Profil

 (Geb-Datum: 26.09.1965 in Berlin)                                                   (Berlin-Marathon am 20.09.2009 - Zeit: 3:56:10 Std.)

Visionen = Wir können den Wind nicht gebieten
aber wir können unsere Segel neu setzen und den Kurs bestimmen!


Leitbild:

Ursprünglich wurde das Konzept der Gesundheitsförderung 1986 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt und in der Ottawa-Charta zusammengefasst.
In weiteren Nachfolgekonferenzen wurden neue Prioritäten für die Gesundheitsförderung im 21. Jahrhundert gesetzt und einzelne Handlungsbereiche der Ottawa-Charta spezifiziert.
Das Konzept enthält die wichtigsten Aktionsstrategien und Handlungsfelder der Gesundheitsförderung. Dabei wird zwischen drei grundlegenden Handlungsstrategien und fünf zentralen Handlungsbereichen unterschieden.

Die Medizin kann nur zu etwa 20% die Gesundheit des Menschen durch Prophylaxe und Therapien beeinflussen, 80% der Gesundheit dagegen hängen ab von der physischen und sozialen Umwelt.

Durch Gesundheitsförderung sollen die Entwicklung von Persönlichkeit und sozialen Fähigkeiten (auch Handlungskompetenzen des Einzelnen) mit Hilfe von Informationen, gesundheitsbezogener Bildung sowie die Verbesserung sozialer Kompetenz und lebenspraktischer Fertigkeiten unterstützt bzw. gefördert werden. Darüber hinaus sollen die Menschen zu lebenslangem Lernen befähigt werden, um mit den sich verändernden Bedingungen in den verschiedenen Lebensphasen umgehen zu können.

Wir sprechen heute von Gesundheitsbildung. Sie bezeichnet den gesundheitsförderlichen Ansatz in der organisierten Erwachsenen-Bildung. Sie ist gekennzeichnet durch freiwillige Teilnahme sowie teilnahmeorientiertes und soziales Lernen (Partizipation). Außerdem orientiert Sie sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmer.

Wir müssen in der Zukunft in unsere Gesunderhaltung investieren!

Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist die von Nikolai Kondratieff (1892-1938, Russischer Wirtschaftsforscher Anfang der 20er Jahre) entwickelte Wirtschaftstheorie der langen Konjunkturwellen.
Der Megatrend Gesundheit in unserer Gesellschaft richtet sich mehr und mehr auf sanfte, wirksame Trainings- und Bewegungsformen -> Wohlstand nach der Industrie- und Informationsgesellschaft (Stichpunkte):

  • Gesunderhaltung = u.a. länger Produktiv bleiben!
  • Eigenbeteiligung = u.a. Kostenbeteiligung an Krankheit!
  • Sozialverhalten = u.a. Informationsflut kanalisieren (Zusammenspiel der Menschen)!


Weitere Ziele*:

Wenn wir uns Ziele setzen, dann geschieht das auf Grund äußerer Vorgaben oder eigener Vornahmen.
Zunächst ist es wichtig, Ziele zu formulieren. Sie sollten u.a. messbar, erreichbar und zeitlich gegliedert sein. Auch wenn das zunächst sehr lang klingt, sollte man sich ca. 1 Jahr Zeit nehmen, um sein Ziel zu verwirklichen. Das ist auch der empfohlene Zeitraum, um seinen ersten Marathon anzugehen. Wichtig ist noch „Das Ziel ist der Weg“ und nicht umgekehrt.
Der Gesundheitssport kann als Element einer so verstandenen Gesundheitsförderung aufgefasst werden.

Folgende allgemeine Ziele gilt es zunächst anzusteuern:

  • „Fortbildung“ im Bereich Bewegung und Entspannung = Wissensvermittlung!
  • Vermittlung von Zusammenhängen und Methodik
  • Selbsterfahrung und Erfahrungsaustausch
  • Eigene Ziele definieren = u.a. Zielsetzung „SMART“
  • Sie sollen sich wohl fühlen können

„Wer nicht weiß, wo er hin will, wird sich wundern, das er ganz woanders ankommt“ (M.Twain)
 

Methoden:

Wir sollten versuchen, mehr Vorzüge als Nachteile eines gesunden Lebensstils zu sehen. Man muss genauer Planen,  wie man diesen Lebensstil umsetzen kann. Es ist sehr hilfreich sich dann auch Zwischenziele zu setzen. Widrigkeiten (Krankheiten aber auch die schöne Urlaubsreise) sind mit einzuplanen, so dass klar ist, wie man mit solchen Situationen umgehen kann.
Wenn sich der „innere Schweinehund“ an die Bewegung gewöhnt hat, fällt es sicher auch leichter, ihn auch bei der Ernährung zu überlisten. Beide Seiten sollten sich gegenseitig fördern können.

Die aktive Phase können wir dann in drei Schritten angehen:

Testen – Normalisieren – Trainieren

Ich lege sehr großen Wert auf eine Systematische Entwicklung, gerade beim Erlernen von Bewegungsabläufen (siehe Nordic-Walking-Technik). So genannte „Drills“, also bewusste Übertreibungen bei Bewegungsabläufen, können hier sehr gut unterstützen. Mit kleinen Intervallen Tasten wir uns bei einem moderaten Tempo langsam heran.
Optimal sind 3 Trainingstage pro Woche, wobei Priorität die Verlängerung der Trainingszeit ist.

Beim Üben mit der Gruppe oder auch in Partnerform können wir falsche Übungen gut erkennen und Fehler im Bewegungsablauf korrigieren. Da sollten wir auch als Gesundheitssportler immer von Zeit zu Zeit in das Training mit aufnehmen. Im Profisport ist das selbstverständlich. Ein Hürdenläufer würde nie ins Ziel kommen, wenn er immer nur versuchen würde, einfach über die Hürde zu springen.

Ein besonderes Anliegen von mir ist, die Qualität der sportlichen Aktivitäten zu verbessern und die eigene Bewegungskompetenz weiter zu entwickeln.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen noch zwei außerordentlich bewegende Filme ans Herz legen:

„Rhythm is it“ (Sir Simon Rattle) Projekt mit Kindern
„Scary Movie – furchterregend“ Dokumentarfilm
 

Möchten Sie Kontakt mit mir aufnehmen, haben Sie die Möglichkeit,
unter
info@bewegung-und-entspannung.de eine Mail zu senden.